Betreutes Wohnen

-A A +A
Blick auf die Häuser des Betreuten Wohnens

Betreutes Wohnen oder auch Service-Wohnen ist die alternative Wohnform zum klassischen Altenheim und erfreut sich in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit.

In einem ans Seniorenzentrum angegliederten Gebäude, dem ehemaligen "Schwesternhaus", bietet Abendfrieden insgesamt 14 Appartements für Einzelpersonen. Inwieweit die Betreuungsangebote des Seniorenzentrums genutzt werden, entscheiden die Mieter auf freiwilliger Basis. Das Ziel dieser Wohnform besteht darin, die Unterbringung in einem Alten- und Pflegeheim zu verhindern oder so lange wie möglich aufzuschieben.

2009 wurde das Wohnangebot des Seniorenzentrums um das Projekt "ServiceWohnen – Haus am Park" erweitert (siehe Foto oben), ein gemeinsames Wohnprojekt der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Oberhausen eG (Bauherr) und des Ev. Vereins für Alterspflege. Konkret handelt es sich hier um 36 barrierefreie Wohnungen, verteilt auf zwei Häuser und auf jeweils drei Ebenen. 27 Wohnungen sind auf Einzelpersonen ausgerichtet, neun für zwei Personen. Die Größe variiert zwischen 40 und 63 Quadratmetern. Die beiden Häuser befinden sich auf der Dieckerstraße 59 und grenzen damit unmittelbar ans Seniorenzentrum Abendfrieden an. ServiceWohnen "Haus am Park" bietet für alle Mieter eine breite Palette an Grund- sowie an freiwilligen Wahlleistungen.

Wird ein Mieter pflegebedürftig, so kann er - falls ein Platz frei ist - ohne Warteliste ins Pflegeheim aufgenommen werden.

 

HAUSNOTRUF

Sicherheit per Knopfdruck, ein wesentlicher Faktor für einen möglichst langen Verbleib in den eigenen vier Wänden. Ein stechender Schmerz, Übelkeit, Ohnmacht, ein Sturz, gar ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt, vor allem ältere Menschen haben Angst, in einem solchen Fall alleine zu sein, ohne Hilfe rufen zu können. Die schnellste Absicherung bietet der Hausnotrufdienst, bei dem entweder erst Verwandte informiert werden oder gleich die Helfer nach Hause kommen. Auslöser des Alarms ist üblicherweise ein tragbarer Notrufsender, kann aber etwa auch ein Sensor sein, der auf einen Sturz reagiert. Der Notrufsender kann wie eine Armbanduhr am Handgelenk oder als Medaillon um den Hals getragen werden und ist mit einer Taste als Auslöser für den Gesprächsverbindungsaufbau versehen. Durch die Freisprecheinrichtung wird erreicht, dass auch die entfernt vom Basisgerät gestürzte Person mit dem Gesprächspartner (Angehörige, Notruf-Zentrale) ohne Telefonhörer oder Handy sprechen kann.

Kooperationspartner im Seniorenzentrum Abendfrieden ist das Deutsche Rote Kreuz, dessen Hausnotrufdienst die Mieter in den Bereichen des „Betreuten Wohnens“ nutzen können. Den Hausnotruf gibt es in verschiedenen Varianten, je nach Bedarf.

Ausführliche Informationen über die Angebote des "Betreuten Wohnens" erhalten Sie bei Vera Ramnitz, Seniorenzentrum Abendfrieden, unter Telefon (0208) 99869-50.